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4.1  Wirkungsweise einer Wärmepumpe

Schon im 18. Jahrhundert wurde die Möglichkeit erkannt, Wärme fortzuleiten, indem man Flüssigkeiten verdampft. Neben der Möglichkeit, durch Wärmezufuhr Dampf zu erzeugen, gelang dies erstmals auch durch Absenken des Druckes einer flüchtigen Etherflüssigkeit. Die Folge war ein Abkühlen der Flüssigkeit.

1834 gelang es Jacob Perkins, den Ethylether in einem geschlossenen Kreislauf zu halten und den Dampf zu kondensieren, wobei die zuvor darin gespeicherte Energie als Wärme abgegeben wurde. Dieses Grundprinzip findet heute noch Anwendung in Kühlanlagen und Wärmepumpen.
Eine Wärmepumpe dient vorrangig der Beheizung von Gebäuden sowie zur Warmwasserbereitung.
Die Wirkungsweise einer Wärmepumpe ist vergleichbar mit der eines Haushaltskühlschranks. Durch Abkühlung wird einer Seite Energie entzogen und auf der anderen Seite durch Erwärmung wieder abgegeben. Mit einer Wärmepumpe wird die auf niedrigem Temperaturniveau befindliche gespeicherte Sonnenenergie aus der Umgebung entzogen und auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau angehoben. Dadurch ist es möglich, bei einer Außentemperatur von beispielsweise minus 16°C noch Heizungswasser von über 50°C zu erzeugen.


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